Aktuell sind noch mehrere Auftritte von Coldplay im Wembley-Stadion geplant. Zwei der Termine müssen wegen Streiks verschoben werden.
Arbeitskampf statt Mega-Show: Angekündigte Streiks rund um die Londoner U-Bahn, die „Tube“, führen dazu, dass zwei Konzerte von Coldplay im Wembley-Stadion verschoben werden müssen. Das hat die Band um Sänger Chris Martin (48) am 30. August verkündet.
„Wir bedauern, mitteilen zu müssen, dass wir aufgrund geplanter Streikmaßnahmen in der Londoner U-Bahn gezwungen sind, unsere letzten beiden Konzerte der aktuellen Wembley-Stadion-Reihe zu verschieben“, heißt es in einem Beitrag auf Instagram. Derzeit sind laut Homepage der britischen Band noch sechs Konzerte im Wembley-Stadion geplant.
82.000 Menschen kommen nicht sicher zum Konzert
Betroffen sind demnach die Auftritte, die ursprünglich für den 7. und 8. September geplant waren. Diese sollen nun stattdessen entsprechend am 6. September und 12. September stattfinden. „Ohne die U-Bahn ist es unmöglich, 82.000 Menschen sicher zum Konzert und wieder nach Hause zu bringen, weshalb für die Nächte des 7. und 8. September keine Genehmigung für Veranstaltungen erteilt werden kann“, heißt es in dem Statement als Erklärung.
Die verkauften Tickets sollen ihre Gültigkeit für die jeweils neuen Termine behalten. Wer keine Zeit hat, soll sich bis zum 2. September um 12 Uhr mittags (BST) bei seiner Vorverkaufsstelle melden, um sein Geld zurückerstattet zu bekommen. Die Konzerte am 30. August, 31. August, 3. September und 4. September sollen wie geplant stattfinden.
Die Gewerkschaft National Union of Rail, Maritime and Transport Workers (RMT) hatte am 21. August angekündigt, dass es ab 5. September für eine Woche zu unterschiedlichen Zeiten über das Netz der Tube verteilt zu Streikmaßnahmen unterschiedlicher Berufsgruppen kommen soll.