Unfall an einem Bahnübergang: Rund 150 Fahrgäste bleiben unverletzt, doch für einen 19 Jahre alten Autofahrer gibt es keine Rettung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – wegen fahrlässiger Tötung.
Nach dem tödlichen Unfall an einem Bremer Bahnübergang ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Bahnmitarbeiter. Ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung sei eingeleitet worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bremen. Weitere Details wollte er zunächst nicht nennen. Zuerst hatte Radio Bremen berichtet.
Bei dem Unfall mit einem Zug war am Dienstagmorgen ein 19 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Der junge Mann starb noch am Unfallort, die rund 150 Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. Der Zusammenstoß ereignete sich an einem beschrankten Bahnübergang. Ermittler prüfen, ob die Schranke zum Zeitpunkt des Unfalls geöffnet war.
Die Bahnstrecke wurde nach dem Unfall gesperrt. Erst seit Donnerstag fahren die Züge auf der Strecke zwischen Bremen und Bremerhaven wieder planmäßig.