In einem ersten Bauabschnitt wurde das mehr als 90 Jahre alte ehemalige Segelschulschiff für rund zehn Millionen Euro saniert. Jetzt können die Oberdecks wieder besichtigt werden.
Pünktlich zum Saisonbeginn ist der Traditionssegler „Gorch Fock 1“ im Hafen der Hansestadt Stralsund wieder für Besucher geöffnet. Ab heute kann das Schiff täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden, wie die Stadt mitteilte. Zugänglich sind derzeit jedoch nur die Oberdecks des traditionsreichen Segelschulschiffes. In den Innenräumen der Bark laufen die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt der denkmalgerechten Sanierung, hieß es.
In einem ersten Bauabschnitt war das mehr als 90 Jahre alte ehemalige Segelschulschiff für rund zehn Millionen Euro saniert worden. Die Sanierung sollte die Schwimmfähigkeit für die kommenden Jahre, die Sicherheit der Takelage und den Brandschutz auf der Dreimastbark sicherstellen.
Schwesterschiff des Segelschulschiffes der Deutschen Marine
Das 1933 bei Blohm & Voss gebaute Schiff ist nach dem Schriftsteller Gorch Fock (1880-1916) benannt. Nach Kriegsende ging es als Reparationsleistung an die Sowjetunion. Im Jahr 2003 erwarb der Verein „Tall Ship Friends“ das Schiff von der Ukraine und ließ es nach Stralsund bringen. Es handelt sich um das Schwesterschiff des derzeitigen Segelschulschiffes der Deutschen Marine, das ebenfalls den Namen „Gorch Fock“ trägt.