Nach einem Unfall mit einem Gefahrguttransporter tritt Kerosin aus. Die Fahrbahn wird gesperrt. Am Ende des Staus, der sich daraufhin bildet, kommt es zur nächsten Kollision.

Nach zwei Auffahrunfällen mit mindestens drei Verletzten auf der A38 bei Leipzig ist die Polizei im Großeinsatz. Die Lage sei aktuell noch unklar, es seien aber viele Kräfte vor Ort, sagte eine Sprecherin. 

Am Nachmittag bildete sich demnach ein Stau, nachdem ein Pkw beim Kreuz Leipzig-Süd auf einen Gefahrguttransporter aufgefahren war. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt. Außerdem trat Kerosin aus, die Richtungsfahrbahn Halle nach Leipzig wurde gesperrt.

Zu einem weiteren Unfall mit mindestens einem Lkw kam es anschließend am Stauende. Dabei wurden ersten Informationen nach zwei Menschen verletzt. Weil auch ein Viehtransporter vor Ort war, ist das Veterinäramt beim Einsatz beteiligt. Genauere Angaben zum Unfallhergang und den beteiligten Fahrzeugen konnte die Sprecherin zunächst nicht machen. 

Die Sperrung der betroffenen Fahrbahn werde voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Autofahrer sind gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Letzte freie Abfahrt ist laut Verkehrswarnmeldung der Polizei Leipzig-Südwest.