So viele gemeldete Datenschutzverletzungen und Beschwerden gab es in Hamburg noch nie: Der Datenschutzbeauftragte Fuchs registrierte mehr als 4.000 Fälle. Die Bußgelder waren entsprechend hoch.
Die Zahl der gemeldeten Datenschutzverletzungen und Beschwerden in Hamburg ist im vergangenen Jahr auf einen Höchststand gestiegen. Insgesamt seien 4.237 Fälle eingegangen, sagte Hamburgs Datenschutzbeauftragter Thomas Fuchs bei der Präsentation des jüngsten Datenschutzberichts. Das seien 201 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Beschwerdeverfahren sei dabei um 70 auf 2.607 gestiegen. Ebenfalls erhöht habe sich die Zahl der abgeschlossenen Bußgeldverfahren, bei denen Bußgelder in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro verhängt worden seien.