Bei dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt wurden sechs Menschen getötet und rund 300 verletzt. Neben den Ermittlungen diskutiert die Stadt, ob und wo der Weihnachtsmarkt stattfinden soll.

Drei Monate nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt wird in der Landeshauptstadt über eine Fortsetzung des Weihnachtsmarktes in diesem Jahr diskutiert. Es sei klar, dass der 20.12. per se als Gedenktag ausgenommen werde, sagte Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos) in einer Sitzung des Sonderausschusses im Magdeburger Stadtrat. Der Stadtrat soll kommende Woche Freitag darüber entscheiden, ob der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr erneut am bisherigen Platz auf dem Alten Markt stattfinden soll oder an einer anderen Stelle, wie etwa dem Domplatz. 

Neben einem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Landtag beschäftigt sich auch die Stadt Magdeburg selbst politisch mit der Aufarbeitung zum Anschlag und möglichen Konsequenzen. Bei dem Anschlag kurz vor Weihnachten wurden sechs Menschen getötet, rund 300 wurden zum Teil schwer verletzt.